Das Sauerkraut, das nach Bergen schmeckt.
Knackig, kräftig säuerlich und mit genau der richtigen Portion Wacholder, Kümmel und schwarzem Pfeffer.
Alpenkraut ist kein kompliziertes Ferment. Kohl, Salz und wenige Gewürze reichen aus – wenn man ihnen Zeit gibt.
Das Besondere: Der Pfeffer wird grob gemörsert, der Wacholder nur angedrückt. Dadurch bleibt das Gewürzprofil intensiv, aber klar.
Und ja: Zu Leberkäse ist dieses Kraut überraschend genial. 🍳🥬
🥬 Alpenkraut – Rezept
Für 1 × 1-Liter-Glas
Zutaten
- 750 g Weißkohl, grob gerieben
- 15 g Salz
- 1 TL Kümmel
- 1 TL Wacholderbeeren, angedrückt
- 1 TL schwarzer Pfeffer, grob gemörsert
- 3 Lorbeerblätter
Zubereitung
1. Kohl vorbereiten
Weißkohl grob raspeln.
2. Kneten
Kohl mit Salz, Kümmel, Wacholder und Pfeffer kräftig durchkneten, bis reichlich eigener Saft austritt.
3. Lorbeer dazu
Erst nach dem Kneten die Lorbeerblätter hinzufügen.
4. Ruhen lassen
20 Minuten stehen lassen.
5. Noch einmal mischen
Das Kraut anschließend gründlich durchmischen.
6. Ab ins Glas
Dicht in ein sauberes 1-Liter-Glas füllen und kräftig andrücken. Das Kraut sollte von seinem eigenen Saft bedeckt sein.
7. Fermentieren
Etwa 7 Tage bei Raumtemperatur fermentieren.
8. Reifen lassen
Danach in den Kühlschrank stellen und dort weiterreifen lassen.
⏳ Warum 2 % Salz?
Beim Fermentieren ist die Salzmenge entscheidend. Hier verwenden wir 2 % Salz bezogen auf das Kohlgewicht:
750 g × 0,02 = 15 g Salz
So lässt sich das Rezept unabhängig von der Kohlmenge sauber skalieren.
🏔️ So schmeckt Alpenkraut
Säuerlich · würzig · knackig · wacholderbetont
Die Referenzcharge wurde von drei Personen verkostet und kam auf durchschnittlich 4,83/5 Punkten. Besonders charakteristisch sind die kräftige Säure sowie die Kombination aus Wacholder und Kümmel.
🍳 Mein Lieblings-Tipp
Alpenkraut + Leberkäse
Der warme, cremige Leberkäse trifft auf kaltes, knackiges und säuerliches Kraut. Dazu eventuell eine Scheibe gutes Bauernbrot – fertig ist eine überraschend vollständige Mahlzeit
Sauerkraut kann mehr als Beilage zu Schweinebraten. 🏔️🥬
Dieses Alpenkraut fermentiert mit gerade einmal fünf Zutaten – und entwickelt dabei ordentlich Charakter: kräftige Säure, Wacholder, Kümmel und grob gemörserter schwarzer Pfeffer.
Speichere dir das Rezept, wenn du schon immer einmal selbst Sauerkraut fermentieren wolltest. Und wenn du es ausprobierst: Nicht zu fein raspeln, ordentlich kneten und dem Kraut Zeit geben.
| Vorbereitung | 15 Minuten |
| Kochzeit | 15 Minuten |
| Wartezeit | 21 Tage |
| Portionen |
1l Weckglas
|
- 750 g Weißkohl grob gerieben
- 15 g Salz
- 1 TL Kümmel
- 1 TL Wacholderbeeren angedrückt
- 1 TL schwarzer Pfeffer grob gemörsert
- 3 Lorbeerblätter
Zutaten
|
- Kohl vorbereiten Weißkohl grob raspeln.
- Kneten Kohl mit Salz, Kümmel, Wacholder und Pfeffer kräftig durchkneten, bis reichlich eigener Saft austritt.
- Lorbeer dazu Erst nach dem Kneten die Lorbeerblätter hinzufügen.
- Ruhen lassen 20 Minuten stehen lassen.
- Noch einmal mischen Das Kraut anschließend gründlich durchmischen.
- Ab ins Glas Dicht in ein sauberes 1-Liter-Glas füllen und kräftig andrücken. Das Kraut sollte von seinem eigenen Saft bedeckt sein.
- Fermentieren Etwa 7 Tage bei Raumtemperatur fermentieren.
- Reifen lassen Danach in den Kühlschrank stellen und dort mindestens 14 Tage weiterreifen lassen.
